Jugendprojekte

Sound & Toleranz (Mit Musik gegen Ausgrenzung) - 2016/2017

Projekt: "Sound & Toleranz" - September 2016 bis Ende 2017

Unsere CD ist fertig. Gemeinsam feiern wir am 26. Januar 2018 im Salon Hansen (Lüneburg) die Veröffentlichung unseres Samplers "Different But Same".
Die CD ist vielseitig geworden, das Cover ist so abgefahren wie die Ideen selbst, die die beteiligten Musiker mitgebracht haben.

CD-Sampler "Different But Same" jetzt gratis erhältlich!

Digital könnt ihr die CD hier hören: BANDCAMP-LINK

CD Vorschau

Die CD könnt ihr gegen Sendung eines mit 1,45 € vorfrankierten DIN A5-Umschlags mit Eurer Adresse drauf bei folgender Adresse gratis bestellen:

Samtgemeinde Bardowick
Abteilung Jugend
Schulstr. 12
21357 Bardowick

Record-Release-Party am 26.01.2018 - Kommt vorbei - Eintritt gegen Spende! Alles weiter zur Veranstaltung HIER!

Sampler Release Poster

Der Aufruf - Bands gesucht!

Mit folgendem Aufruf starteten wir in die Produktion einer ganz eigenen CD - produziert und zusammengestellt im Jugendzentrum Bardowick:

Werde Teil unseres CD-Samplers! Egal ob Rockband, Rap-Crew, Elektroact oder Singer/Songwriter. Jedes Genre und jeder Song, der sich eindeutig für Toleranz, Offenheit und Verständnis gegenüber Andersdenkenden, Andersfühlenden und anderen Kulturen positioniert, ist herzlich willkommen und  hat die Chance, Platz auf unserer CD-Compilation zu finden.

Flyer Web

Der Kern des Projektes - Die Studioarbeit

Fast ein ganzes Jahr nahmen sich die Projektleiter und ehrenamtlichen Jugendgruppenleiter der Samtgemeinde Bardowick Andreas Böhr und Finn Düffert Zeit, alle Künstler und Bands, die sich für die Teilnahme am Projekt meldeten, auf CD zu bannen. In den Probe- und Studioräumen des Jugendzentrums Bardowick entstand so nach und nach einen Musiksampler für mehr Verständnis, Toleranz und Hilfsbereitschaft. Teil nahmen dabei jugendliche Musikschaffende, Nachwuchsbands und junge Solokünstler im Alter von 13 bis 30 Jahren aus der Samtgemeinde Bardowick und dem Landkreis Lüneburg. Ein paar Bands aus weiter entfernten Regionen unterstützten das Projekt ebefalls. Manche kamen mit bereits fertig geschriebenen Kompositionen und nahmen diese im Studio der Jugendeinrichtung auf. Manche lieferten einen bereits fertig aufgenommenen Song. Einige aber kamen lediglich mit einem Text oder einer losen Idee. Hier bastelten die Studiobetreuer dann eine ganz neue Komposition um die Ideen der Projektteilnehmer. Gemeinsam wurde über Sound, Inhalt und Struktur der Songs diskutiert und immer weiter daran getüftelt, bis das Endergebnis für alle zufriedenstellend war.

J W Dizzle Klogsnackers

Welche Regeln gab es?

Wichtig war vor allem die Message des Stücks. Der Hörer soll dazu animiert werden, über Rassismus, Fremdenfeindlichkeit, Vorurteile oder themennahe Phänomene nachzudenken. Vorurteile breiten sich immer mehr aus. Das sollte nicht sein und deshalb möchte "Sound & Toleranz" ein Zeichen setzen. Da es sich um ein unkommerzielles und GEMAfreies Projekt handelt, mussten die kompletten Rechte an den Songs beim Komponisten liegen. Das heißt, dass es sich nicht um eine Coverversion handeln darf. Der Song sollte keine lizensierten Samples oder Textpassagen beinhalten, auch sollten die Teilnehmer keine GEMA-Künstler sein. Das Jugendzentrum in Bardowick bietet mit seinem kleinen Heimstudio alle Voraussetzungen, um die Songs live oder Spur für Spur aufzunehmen. Ein kleiner, aber voll ausgestatteter Proberaum steht stets zur Verfügung. Natürlich beinhaltet das Projekt auch die Abmischung und ein professionelles Mastering der Songs.

Wer führte das Projekt durch? Wer finaizierte es?

Das Projekt "Sound & Toleranz" wurde von einer Initiative Jugendlicher der Samtgemeinde Bardowick unter Leitung von Andreas Böhr und Finn Düffert mit Unterstützung der Jugendarbeit in Perosn von Mike Witschi durchgeführt.

Das Mastering der CD wurde durchgeführt vom Chaos-Compressor-Club Hamburg. Soundengeneer und Uni-Dozent Björn Engelberg begleitete die Jugendabteilung schon in der Vergangenheit bei diversen Projekten und baute mit uns das Musikstudio im Keller des Jugendzentrums aus. Eine kompetente Instanz mit pädagogischem Feingefühl, auf die wir auch in Zukunft nicht verzichten  möchten.

Hilfe bei der grafischen Umsetzung unserer Ideen bekamen wir von Kulturwissenschaftler und Werbekaufmann Martin Collin. Dieser erarbeitete in einem Workshop mit Kindern und Jugendlichen die Ideen für eine Coverillustration und Textinhalte der CD. Gezeichnet hat das ganze dann der Illsutrator Till Mantel. Das Einhorn auf der CD simbolisiert die Vielseitigkeit der Gesellschaft und Kultur auf der Welt. Schaut selbst einmal, wie viele Eigenarten ihr auf dem CD-Cover entdecken könnt.

Workshop 1 Workshop 2

Finanziell unterstützt wurde das Projekt von Generation³, die das gesamte Projekt mit 2500 € finanzierten. Die Samtgemeinde Bardowick finanzierte alle weiteren Ausgaben.

Gerneation hoch 3

Was sind die Ziele des Projektes?

Wir wollen ein Zeichen gegen Ausgrenzung von Andersbegabten, Andersdenkenden und anderen Kulturen setzen, durch ein klares Statement und Aufklärung Vorurteile vermeiden, mehr Bereitschaft für Zivilcourage und Toleranz fördern und dabei jungen Musikern eine Plattform bieten, kreativ zum Thema Stellung zu beziehen. Zu Rassismus und Fremdenfeindlichkeit sagen wir eindeutig “Nein!“

Wir wollen:

  • Ein Zeichen gegen Ausgrenzung von Andersbegabten, Andersdenkenden, und anderen Kulturen setzen
  • Durch Aufklärung Vorurteile gegenüber Randgruppen und anderen Kulturen vermeiden
  • Bereitschaft zu Toleranz und Zivilcourage stärken
  • Jugendlichen und jungen Menschen eine Plattform bieten, sich kreativ auszuleben und sich emotional zum Thema Ausgrenzung zu äußern
  • Kulturelle Offenheit fördern
  • Jungen Menschen die Möglichkeit geben, ein Projekt von Jugendlichen für Jugendliche zu entwickeln
  • Jugendliche den Raum geben, aktiv die offene Jugendarbeit mitzugestalten
  • Partizipation in der Samtgemeinde Bardowick
  • Technisches KnowHow vermitteln
  • Medienkompetenz vermitteln
  • Zusammenarbeit und Produktorientierung fördern
  • Musizieren zum Erlebnis machen, das sowohl das Selbstwertempfinden als auch den Mut fördert, sich vor einer Gruppe zu präsentieren
  • Ehrenamtliches Engagement auch über die Grenzen der Samtgemeinde hinaus vernetzen und stärken
  • Präventive Maßnahmen schaffen