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Flecken Bardowick

Beginnen wir mit dem Wahrzeichen Bardowicks, dem mächtigen Dom. Der älteste Bauteil ist der romanische Westbau mit seinen zwei Türmen. Das Erdgeschoss der Türme und der Eingangshalle dazwischen sind mit Kreuzgratgewölbe versehen. Die Halle im Obergeschoss öffnet sich zum Kirchenschiff, allerdings ist die große Bogenöffnung heute durch die Orgel verdeckt. An den Außenseiten des Nordturms ist noch die Wandgliederung durch Rundbögen zu sehen, deren Konsolen ganz verschieden ausgestaltet sind. Beeindruckend ist die Innenausstattung des Domes. Das bronzene Taufbecken ist das älteste Ausstattungsstück. Der prächtige Marienaltar wurden um 1430 geschaffen. Vollständig erhalten ist das Chorgestühl, das 1486/87 vermutlich in Lüneburg geschnitzt wurde. Mit 54 Sitzen ist es das größte in Norddeutschland. Die Stuhlwandungen tragen innen und außen geschnitzte Heiligendarstellungen. Drei steinerne Grabplatten, an den Wänden aufgestellt, stammen aus dem 15. und 16. Jahrhundert, die Messingleuchter aus dem 17. Jahrhundert, Gestühl, Kanzel, Emporen und Orgelprospekt aus dem Ende des 19. Jahrhunderts. Im Südturm hängen zwei Glocken aus der Zeit um 1150, eine weitere entstand 1250. Die beiden Glocken im Nordturm goss Meister Ulricus 1325. 

 

 

Der Stift St. Nikolaihof ist eine historische Sehenswürdigkeit von herausragendem Rang. Mehrere Wohn- und Wirtschaftsgebäude aus dem 14. bis 18. Jahrhundert gruppieren sich um eine gotische Kapelle. In einer Urkunde von 1251 wird das "Haus der armen Kranken", unmittelbar vor der Ortsgrenze Bardwoicks an der Straße nach Lüneburg gelegen, erstmals genannt. Die Einrichtung gehörte der Stadt Lüneburg, die hier anfangs Leprakranke unterbrachte. 

Nachdem die Lepra im 14. Jahrhundert erloschen war, wurde der Nikolaihof in ein Altenheim umgewandelt, in das sich Lüneburger Bürger einkaufen konnten. Männer und Frauen wohnten in getrennten Häusern. 1435 ließ Ratsherr Lange die Backstein-Kapelle umbauen. Die Außenmauern des einschiffigen Saales wurden erhöht und die Fenster vergrößert. In der Kapelle befindet sich die älteste Orgel Norddeutschlands.

Spaziert man heute durch die idyllische Anlage und das angrenzende Wäldchen, den Eichhof, fühlt man sich um einige Jahrhunderte in die Geschichte zurückversetzt.

 

 

 

  

Anschaulich dargestellt werden die wichtigsten Epochen Bardowicks im Heimatmuseum, dem "Gildehaus". Das Gildehaus befindet sich in einem niedersächsischen Zweiständerhaus. Es besaß den Status einer Großkötnerstelle und wurde die meiste Zeit als Bauhernhaus genutzt. Wenn der Bardowicker Rat tagen wollte, mußt der Pächter die Große Stube räumen. Vor dem Gildehaus wurde der "Eddag", die jährliche Versammlung der Hausbesitzer, abgehalten. In den dreißiger Jahren des 20. Jahrhunderts wurde das Gildehaus für die Gemeindeverwaltung umgebaut und ein Trauzimmer eingerichtet. Dort finden auch heute noch Trauungen in stilvoller Umgebung statt.

Öffnungszeiten 13.08.2012 - 31.01.2013: Montag - geschlossen, Dienstag, Mittwoch und Donnerstag 17.00 - 18.00 Uhr, Freitag 16.00 - 18.00 Uhr, Samstag und Sonntag 15.00 - 17.00 Uhr

Bardowick, St. Johannisstraße 3, Tel.: 04131/129242

 

1813 errichtete Müller Johann Friedrich Meyer aus Bienenbüttel in Bardowick eine Holländer-Windmühle. Nach mehrfachem Besitzerwechsel kaufte 1907 Georg Julius Meyer die Mühlen, die dann in den letzten Tagen des Zweiten Weltkrieges stillgelegt wurde. Nachdem Georg Meyer Junior 1947 aus der Kriegsgefangenschaft zurückgekehrt war, nahm er den Betrieb der Mühle wieder auf. 1968 übernahm Manfred Meyer die Mühle von seinem Vater und richtete einen Landhandel ein. Mit Zuschüssen des Fleckens Bardowick und Unterstützung des örtlichen Windmühlenvereins wurde die alte Holländermühlen in den Jahren 1994/95 restauriert und ihr altes Erscheinungsbild wieder hergestellt. Heute ist die Bardowicker Mühle eine der wenigen in Deutschland noch gewerblich betriebenen Mühlen. Beim jährlichen Mühlenfest am Pfingstmontag können Besucher sich den Mühlenbetrieb zeigen und erklären lassen.

 

Wer sich lieber sportlich betätigen möchte, kommt in Bardowick auch auf seine Kosten. Hier sei zum Beispiel auf das im August 2004 eröffnete Naturbad hingewiesen. Schwimmen in chlorfreiem Wasser - erleben Sie einen Tag am Bardowicker Strand. Zum Wohlfühlen und Entspannen stehen ausgiebige Sandstrände mit Strandkörben zur Verfügung. Die Badesaison geht von Anfang Mai bis Mitte September.

 

 

Sie finden aber auch wunderbare Rad- und Wanderwege sowie Angelmöglichkeiten vor. Einen besonderen Reiz übt aber das Rudern mit eigenen Booten durch die schöne Ilmenauniederung aus.

Bei einem Spazierung am alten Treidelpfad der Ilmenau entlang, weit ab vom Verkehrsgeschehen, können Sie sich wunderbar entspannen.

 

Abschließend möchten wir noch auf Norddeutschlands größtes Erntedankfest hinweisen, das traditionell immer am 3. Sonntag im September gefeiert wird. Staunen Sie über phantasievolle Erntewagen, geschmückt mit Dahlien, Ähren, Möhren, Kohlrabi und anderem Gemüse. In einem langen Festmarsch werden die wochenlang gestalteten, bunt geschmückten Wagen als wahre Kunstobjekte dem Publikum präsentiert. Das Erntedankfest beginnt um 10.00 Uhr mit einem Dankgottestdienst im Dom. Um 13.00 Uhr folgt dann der Sternmarsch der Musikzüge und um 14.00 Uhr beginnt der große Festumzug. Ab 15.00 Uhr findet das Festprogramm mit Ansprachen, Volkstänzen und Musikdarbietungen in der Worth statt. Die Prämierung der Festwagen beginnt gegen 17.30 Uhr.

 

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

 

 

 

 

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